Datum plus Tage: Termin und Frist berechnen

Der Rechner addiert oder subtrahiert Tage, Wochen oder Monate zu einem Startdatum und nennt das Ergebnis mit Wochentag. 90 Tage nach dem 11. September 2026 ist Donnerstag, der 10. Dezember 2026; fällt ein Ergebnis auf Samstag oder Sonntag, sagt der Rechner es.

Datum plus oder minus Zeitraum

Donnerstag, 10. Dezember 202611.09.2026 plus 90 Tage

So wird gerechnet

Tage und Wochen werden als Vielfache von 24 Stunden auf einen Zeitstempel in UTC addiert. Dort hat jeder Tag exakt 86.400 Sekunden; in Ortszeit würde der Tag der Zeitumstellung am 25. Oktober 2026 mit 25 Stunden das Ergebnis um eine Stunde verschieben und beim Abrunden einen Tag kosten.

Zieldatum = Startdatum + Anzahl × 1 Tag (Wochen: Anzahl × 7 Tage)

Wochentag = (Tage seit dem 1. Januar 1970 + 4) mod 7, wobei 0 = Sonntag

Monate lassen sich nicht in eine feste Zahl Tage übersetzen, weil sie 28 bis 31 Tage lang sind. Der Rechner erhöht deshalb die Monatszahl und behält den Kalendertag bei. Existiert dieser Tag im Zielmonat nicht, gilt der letzte Tag des Zielmonats: 31. Januar 2026 plus 1 Monat ergibt den 28. Februar 2026, im Schaltjahr 2028 den 29. Februar. Tabellenkalkulationen machen es mit =EDATUM(A1;1) genauso.

Beispiele

Nachgerechnete Termine, Wochentag nach dem gregorianischen Kalender
StartRechnungErgebnisWochentag
11.09.2026plus 14 Tage25.09.2026Freitag
11.09.2026plus 6 Wochen23.10.2026Freitag
11.09.2026plus 100 Tage20.12.2026Sonntag
11.09.2026minus 30 Tage12.08.2026Mittwoch
31.01.2026plus 1 Monat28.02.2026Samstag
30.09.2026minus 3 Monate30.06.2026Dienstag

Wochen verschieben den Wochentag nie: 6 Wochen nach einem Freitag ist wieder ein Freitag. Bei Tagen genügt der Rest der Division durch 7, um den Wochentag im Kopf zu bestimmen; 100 Tage sind 14 Wochen und 2 Tage, aus Freitag wird also Sonntag. Den Abstand zwischen zwei bekannten Terminen ermittelt umgekehrt der Rechner Tage zwischen zwei Daten.

Fristen: was das BGB regelt

Für gesetzliche und vertragliche Fristen gelten die §§ 187 bis 193 BGB (Stand September 2026). Nach § 187 Abs. 1 zählt der Tag, an dem das auslösende Ereignis eintritt, etwa der Zugang einer Kündigung, nicht mit; die Frist beginnt am folgenden Tag. § 188 legt das Ende fest: Eine Frist von Tagen endet mit Ablauf des letzten Tages, eine Frist von Wochen oder Monaten mit Ablauf des Tages, der durch seine Benennung dem Ereignistag entspricht. Eine Monatsfrist ab Zugang am 31. Januar läuft daher bis zum letzten Tag des Februars. § 193 verschiebt ein Fristende, das auf einen Samstag, Sonntag oder gesetzlichen Feiertag fällt, auf den nächsten Werktag. Der Rechner zeigt das Wochenende nur an; ob und welche Verschiebung gilt, hängt vom Einzelfall, vom Bundesland und vom Vertrag ab. Diese Seite ersetzt keine Rechtsberatung.

Bei Kündigungs-, Widerrufs- und Klagefristen entscheidet oft der Zugang, nicht das Absendedatum. Lassen Sie fristgebundene Schreiben im Zweifel rechtzeitig vorher zustellen und dokumentieren Sie den Zugang.

Grenzen des Rechners

Welches Datum ist in 90 Tagen?

Vom 11. September 2026 aus ist es Donnerstag, der 10. Dezember 2026. Für ein anderes Startdatum tragen Sie es oben ein.

Was ergibt 31. Januar plus ein Monat?

Den letzten Februartag: 28. Februar 2026 beziehungsweise 29. Februar 2028 im Schaltjahr. Ein 31. Februar existiert nicht, deshalb wird auf das Monatsende gekappt.

Zählt der Starttag bei einer Frist mit?

Nach § 187 Abs. 1 BGB nicht, wenn ein Ereignis die Frist auslöst. Rechnen Sie daher ab dem Folgetag oder addieren Sie die Frist ab dem Ereignistag, was rechnerisch auf dasselbe Ende führt.

Warum stimmt der Wochentag mit meinem Kalender nicht überein?

Prüfen Sie zuerst das Startdatum im Feld, vor allem Jahr und Monat. Der Rechner bestimmt den Wochentag direkt aus dem Datum, unabhängig von Zeitzone und Zeitumstellung.

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