Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat?

Bei einer 40-Stunden-Woche hat ein Monat im Durchschnitt 173,33 Arbeitsstunden. Die Zahl entsteht aus der Formel Wochenstunden × 13 ÷ 3, weil ein Quartal genau 13 Wochen und 3 Monate hat.

40-Stunden-Woche
173,33 h
38,5-Stunden-Woche
166,83 h
35-Stunden-Woche
151,67 h
20-Stunden-Woche
86,67 h

Rechenweg

Monatsstunden = Wochenstunden × 13 ÷ 3

  1. Wochen pro Monat bestimmen. Ein Jahr hat 52 Wochen und 12 Monate, ein Monat also 52 ÷ 12 = 4,3333 Wochen. Derselbe Bruch, gekürzt: 13 ÷ 3.
  2. Mit den Wochenstunden multiplizieren. 40 × 13 = 520; 520 ÷ 3 = 173,33 Stunden.
  3. Bei Bedarf runden. Viele Arbeitgeber schreiben 173 oder 174 Stunden in den Vertrag; für die Lohnabrechnung wird meist mit zwei Nachkommastellen gerechnet.

Die Formel liefert einen Durchschnitt über das Jahr. Ein echter Kalendermonat hat 20 bis 23 Werktage, die Stundenzahl schwankt bei 8 Stunden pro Tag also zwischen 160 und 184. Bei der Monatspauschale gleicht sich das über zwölf Monate aus, weil jeder Monat mit derselben Zahl abgerechnet wird.

Arbeitsstunden pro Monat nach Wochenarbeitszeit

Durchschnittliche Arbeitsstunden pro Monat, gerundet auf zwei Stellen
Wochenstunden× 13 ÷ 3× 4,348pro Jahr (× 52)
20 h86,67 h86,96 h1.040 h
25 h108,33 h108,70 h1.300 h
30 h130,00 h130,44 h1.560 h
35 h151,67 h152,18 h1.820 h
38,5 h166,83 h167,40 h2.002 h
40 h173,33 h173,92 h2.080 h

Der Faktor 4,348 als Alternative

Monatsstunden = Wochenstunden × 4,348

Ein Kalenderjahr hat im Schnitt 365,2425 Tage, also 52,1786 Wochen; geteilt durch 12 ergibt das 4,348 Wochen pro Monat. Wer so rechnet, kommt bei 40 Wochenstunden auf 173,92 Stunden – gut eine halbe Stunde mehr als mit 13 ÷ 3. Der Unterschied entsteht, weil die 52-Wochen-Rechnung die 1 bis 2 überzähligen Tage jedes Jahres ignoriert. Für Arbeitsverträge und Tarifverträge in Deutschland ist 13 ÷ 3 die übliche Variante; welcher Faktor gilt, steht im Vertrag oder in der Betriebsvereinbarung. Diese Angaben ersetzen keine Rechtsberatung.

Stundenlohn aus dem Monatsgehalt: Ein Bruttogehalt von 3.500 € bei 40 Wochenstunden entspricht 3.500 ÷ 173,33 = 20,19 € pro Stunde. Umgekehrt ergibt der Mindestlohn von 13,90 € (Stand September 2026) bei Vollzeit 13,90 × 173,33 = 2.409,29 € im Monat. Für den Lohn je Stunde und Minute gibt es den Rechner Lohn pro Minute.

Teilzeit und Minijob

Für Teilzeit gilt dieselbe Formel: 30 Wochenstunden sind 130 Monatsstunden, 15 Wochenstunden 65. Beim Minijob wird umgekehrt gerechnet – aus der Verdienstgrenze und dem Stundenlohn ergibt sich die höchstens mögliche Stundenzahl: 603 € ÷ 13,90 € = 43,38 Stunden im Monat, also rund 10 Stunden pro Woche (Stand September 2026). Details im Minijob-Stunden-Rechner; Prozentanteile einer Vollzeitstelle rechnet der Teilzeit-Rechner aus.

Wer Ist-Stunden mit der Monatspauschale vergleichen will, addiert die täglichen Zeiten mit dem Arbeitszeit-Rechner und stellt sie den Sollstunden gegenüber; der Überstunden-Rechner rechnet Plus- und Minusstunden direkt auf den Monat hoch. Wie viele Stunden ein Monat insgesamt hat, unabhängig von der Arbeit, steht unter Wie viele Stunden hat ein Monat?.

Warum 13 ÷ 3 und nicht 4 Wochen pro Monat?

Mit 4 Wochen kämen nur 48 Wochen im Jahr zusammen, es fehlten 4 Wochen. 13 Wochen pro Quartal ÷ 3 Monate ergibt die korrekten 4,33 Wochen pro Monat.

Wie viele Arbeitsstunden hat ein Monat bei 8 Stunden am Tag?

Zwischen 160 Stunden (20 Arbeitstage) und 184 Stunden (23 Arbeitstage), je nach Monat und Feiertagen. Als Jahresdurchschnitt bei einer Fünf-Tage-Woche sind es 173,33 Stunden.

Sind 173,33 Stunden brutto oder netto?

Brutto: Urlaub, Feiertage und Krankheitstage sind nicht abgezogen, weil sie bezahlt werden und die Sollstunden nicht verringern. Die tatsächlich geleistete Zeit liegt im Jahresmittel rund 20 Stunden pro Monat darunter.

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Stand: September 2026. Fehler entdeckt? Schreiben Sie uns.